Beagle
Beschreibung
Er ist ein robuster, kompakter Jagdhund, der den Eindruck
von Qualität vermittelt, ohne grob zu wirken. Beagles
werden zwischen 33 und 40 cm hoch und bis zu 18 kg
schwer. Die hauptsächlich vorkommenden Farbvarianten
sind: zweifarbig braun/weiß, rot-weiß, zitronengelb-weiß
oder dreifarbig schwarz/braun/weiß. Der Kopf ist von
mäßiger Länge, kraftvoll ohne grob zu sein, mit ausgepräg-
tem Stop. Die kurzen Beine sind sehr kräftig und muskulös,
aber nicht dick. Die Augen sind dunkel- oder haselnuß-
braun, ziemlich groß mit sanftem, gewinnendem Ausdruck.
Das Gebiss hat kräftige Kiefer mit einem perfekten, regel-
mäßigen und vollständigen Scherengebiss.
Verwendung
Der Beagle wird in Deutschland selten jagdlich geführt. Die
gesetzlichen Bestimmungen über die mindest erforderliche
Reviergröße von 1000 Hektar für die Brackenjagd schrän-
ken die Möglichkeiten stark ein. Ein an die Jagd herange-
führter Beagle verfolgt den Hasen spurlaut mit ausge-
prägter Beharrlichkeit. Ist die Jagd einmal begonnen, ist es
nahezu unmöglich den Hund abzurufen.
Herkunft und Geschichtliches
Der Beagle ist ein Jagdhund, der ur-
sprünglich in England als lauffreudi-
ger Meutehund speziell für die selbst-
ständige Treibjagd auf Feldhasen und
Wildkaninchen gezüchtet wurde. Bea-
gle jagen hauptsächlich in der Meute
und werden zu Fuß geführt, im Gegen-
satz zu den Foxhounds, die überwie-
gend zu Pferd auf der Fuchsjagd be-
gleitet werden. Daher wurden sie frü-
her auch als die „Treibhunde der ar-
men Leute“ bezeichnet.
© 2010 JGV Bergisch Land e.V.