Kleiner Münsterländer
Beschreibung
Der Kleine Münsterländer ist ein intelligenter und tempera-
mentvoller Hund. Er ist aufmerksam, menschenfreundlich,
folgsam und wagemutig. Er besitzt eine gute soziale Bin-
dung an seinen Führer, mit dem er gerne zusammenarbei-
tet. Außerdem ist sein Beutetrieb ausgeprägt und er liebt
viel Bewegung, weshalb seine Haltung im städtischen Le-
bensraum nur bedingt zu empfehlen ist. Der Kleine Müns-
terländer kann in den unterschiedlichsten Geländeformen
jagen, eignet sich als Vorstehhund ebenso wie zum Appor-
tieren und hat eine ausgesprochene Passion zur Wasser-
jagd. Er kann auch in Meuten jagen und meldet häufig mit
kräftigem Spurlaut. Er ist kleiner und leichter als der Große
Münsterländer. Er hat dichtes, mittellanges, glattes bis
leicht gewelltes, fest anliegendes Haar. Vorderläufe mit
„Federn“ (längere Haare), obere Hälfte der Hinterläufe
behost (längere Haare), flach getragene Rute mit langer
Fahne in braun-weiß und Braunschimmel. Die Grundfarbe
des Haares ist Weiß oder Schimmel mit braunen Tupfen
oder Platten oder braunem Mantel. Blesse und lohfarbene
Abzeichen an Fang und Auge sind gestattet. Sein Kopf ist
edel, ohne starken Stopp. Der Nasenrücken ist gerade und
leicht konkav, die Lefzen sind gut schließend und fest
anliegend.
Herkunft und Geschichtliches
Der Kleine Münsterländer ist der
kleinste Vertreter der deutschen Vor-
stehhundrassen. Es ist dem deutschen
Züchter Edmund Löns zu verdanken,
dass der Kleine Münsterländer durch
strenge Zuchtwahl speziell von 1925
bis 1935 seine Homogenität zurücker-
hielt, sich festigte und schließlich
1936 den gültigen Standard erhielt.
Von Edmund Löns stammt auch die
Bezeichnung Heidewachtel.
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