Tiroler Bracke
Beschreibung
Dichtes Stockhaar mit Unterwolle und einer Größe bis
50 cm, bei einem Gewicht von bis zu 22 kg kennzeichnen
diesen Hund. Es gibt zwei Farbschläge dieser Rasse:
* Roter Schlag: Rot, hirschrot oder rotgelb.
* Schwarzroter Schlag: Schwarzer Mantel oder Sattel
mit rotem, meist nicht scharf abgegrenztem Brand an den
Läufen, Brust, Bauch und Kopf. Die Ohren sind mittelgroß,
breit, hoch angesetzt, unten abgerundet. Bei beiden Varie-
täten sind weiße Abzeichen auf Brust und Pfoten erlaubt.
Verwendung
Die Tiroler Bracke ist der meistgeführte Jagdgebrauchshund
in Tirol und wird dort vor allem von Berufsjägern zum
Brackieren und zur Schweißarbeit verwandt. Die Tiroler
Bracke ist ein Solojäger. Der Hund ist durch den nhaltenden
Laut und die konzentrierte Nasenarbeit, aber auch durch
seine mittelgroße Statur langsamer als das Wild, und er
hält nur selten Sichtkontakt zu diesem. Sticht der Hund
aber einmal einen Hasen oder Fuchs, so kann man dies an
der sehr viel schnelleren Lautfolge hören.
Herkunft und Geschichtliches
Die Tiroler Bracke stammt, wie alle
Brackenrassen, vermutlich von der
Keltenbracke ab. Hunde diese Typs soll
schon Maximilian I. um 1500 zur Jagd
verwendet haben. Um 1860 begann
man in Tirol mit der Reinzucht, 1896
wurde ein Standard erstellt und 1908
wurde sie offiziell anerkannt.
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