Westfälische Dachsbracke
Beschreibung
Die Westfälische Dachsbracke ist ein 30 bis 38 cm hoher
Jagdhund mit gut angesetzter Rute, die bei ruhigem Gang
säbelförmig aufwärts oder hängend mit leichtem Bogen an
der Spitze getragen wird. Das Haar ist am ganzen Körper
sehr dicht und grob, am Hals und an der Unterseite der
Rute länger, in den Farben rot bis gelb mit schwarzem
Sattel oder Mantel und weißen Abzeichen. Die Ohren sind
mittellang und breit, gut anliegend, unten stumpf
abgerundet.
Verwendung
Durch die langsamere Jagd sollte das Wild veranlasst wer-
den, schneller wieder in seinen Einstand zurückzukehren,
wobei die Dachsbracke oft erst weit hinter dem Wild laut
folgte. Die Dachsbracke ist zu Hause ein ruhiger und an-
passungsfähiger, freundlicher Jagdhund mit feiner Nase und
großer Fährtenpassion, der erst im Revier sein wahres
Temperament zeigt. Für die Arbeit vor dem Schuss zeichnet
sich dieser Niederlaufhund durch sicheres und zähes „Kle-
ben“ an der angejagten Fährte aus. Der Haupteinsatz liegt
daher bei der lauten Jagd, also dem Stöbern – ursprünglich
auf Niederwild – zunehmend jedoch auch auf Schalenwild.
Herkunft und Geschichtliches
Die Westfälische Dachsbracke ist die
kleinere, niederläufige Variante der
Deutschen Bracke, wirkt aber kom-
pakter und kräftiger.
© 2010 JGV Bergisch Land e.V.